
DIE LANDWIRTSCHAFT GEHT UNS ALLE AN
Für eine - konsumentenorientierte - sozial nachhaltige - und umweltgerechte Agrarpolitik
Die auf Massenproduktion ausgerichtete Agrarpolitik mit ihrem undifferenzierten Förderungswesen ist in eine Sackgasse geraten: Die KonsumentInnen wurden betrogen, die Umwelt belastet, die Tiere schlecht gehalten, das Potential von Krankheiten unterschätzt, die Naturzusammenhänge missachtet und die soziale Dimension aus den Augen verloren.
Die Agrarpolitik geht uns alle an: Landwirtschaft und Ernährung haben mit Leben und Lebewesen zu tun, und das berührt und betrifft somit uns alle. Daher sollen bei der Neugestaltung des Agrarsystems der Konsumentenschutz und seine politische Vertretung, Tierschutz- und Umweltschutzorganisationen, Organisationen aus anderen Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen, Wissenschaft und Medien entscheidend mitbestimmen. Wir dürfen die Bedingungen für eine gesunde Ernährung und den Umweltschutz nicht allein einer, in sich abgeschlossenen und verkrusteten, Agrarlobby und Agrarbürokratie überlassen.
1.) Konsumentenorientierung – Gesunde Ernährung und Schutz der Umwelt
2.) Regionalentwicklung - Der ländliche Raum ist mehr als Landwirtschaft
3.) Direktzahlungen – Soziale und ökologische Nachhaltigkeit ARBEIT fördern – nicht den GRUNDBESITZ